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Studienfinanzierung

Staatliche Studienfinanzierung ist durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz  (www.bafoeg.bmbf.de) geregelt. Die Durchführung des Gesetzes, das heißt die Beratung der Studierenden und die Bearbeitung der Anträge, gehört in Nordrhein-Westfalen zu den Aufgaben der Studentenwerke als Ämtern für Ausbildungsförderung.

Achtung: Die Bearbeitung von Anträgen auf Ausbildungsförderung für schulische Ausbildungen geschieht nicht bei den Studentenwerken. Zuständig sind stattdessen die bei den Kreisen und kreisfreien Städten errichteten Ämter für Ausbildungsförderung.

Der Dachverband der örtlichen und der regionalen Studentenwerke, das "Deutsche Studentenwerk" versteht sich als Lobbyist im Sinne der Studierenden und fordert in der politischen Diskussion dringend eine Anpassung der Freibeträge und der Förderungsbeträge, um einer größeren Zahl von Abiturientinnen und Abiturienten ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen.

 
Zur Zeit erhalten etwa 20% der Studierenden eine Studienfinanzierung nach dem BAföG, deren Höhe anhand der gesetzlichen Parameter errechnet wird. Die höchstmögliche Förderung beträgt zur Zeit 643,- Euro monatlich. Für Bewilligungszeiträume die ab März 2009 beginnen, beläuft sich die höchstmögliche Förderung auf 648,00 € monatlich.


Dieser Betrag setzt sich aus dem förderungsrechtlichen Grundbedarf und den möglichen Bedarfserhöhungen für die Kosten einer Unterkunft sowie die Kosten einer eigenen Kranken- und Pflegeversicherung zusammen.

Für Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhöht sich der förderungsrechtliche Bedarf um einen Kinderbetreuungszuschlag von monatlich 113,00 € für das erste und 85,00 € für jedes weitere dieser Kinder.

Die Förderungsbeträge werden grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur anderen Hälfte als unverzinsliches Darlehen gewährt; der Kinderbetreuungszuschlag wird immer als Zuschuss ausgezahlt.

News:

17.08.2010

Mini-Kita eröffnet

Studierendenkinder unter 3 spielen jetzt im "Kinderzimmer"